Bei den Steingiganten

Wir parken in Bad Traunstein unseren Pkw bei den Stellplätzen im Nahbereich der Pfarrkirche St. Georg. Eine mit Skulpturen gesäumte Zufahrt macht uns neugierig …

Wir gelangen auf ihr zu einem Vorplatz eines Ausstellungszentrums, das Leben und Werk des ortsansässigen Künstlerpfarrers Josef Elter (1926–1997) in den Fokus rückt und das wir Freitag bis Sonntag besuchen können. Auch die Pfarrkirche wurde von ihm gestaltet. Spektakulär ist vor allem die ungewöhnliche Holzfaltdecke.

Eigentlich sind wir aber wegen der vielen interessanten Steingebilde, die der Umgebung ihren Stempel aufdrücken, hergekommen. Und so beginnt die Wanderung 7-4 mit dem Titel „Weg der Giganten“ in unserem druckfrischen Buch „Wandern im Waldviertel“ mit einem Besuch bei den spektakulärsten Felsriesen der Umgebung.

Dazu verlassen wir das Kirchenplateau durch die Schulgasse und am Kindergarten vorbei auf dem Planeten-Wanderweg, der gleichzeitig der Stein-Gigantenweg ist, und gelangen schon nach wenigen Minuten zum Opferstein

… dessen markante Mulde stets mit Wasser gefüllt ist, das bei Augenleiden heilend wirken soll.

100 m weiter gehen wir hangseitig an weiteren eindrucksvollen Steinen vorbei, die allerdings nicht bezeichnet sind, und gelangen in ein Veranstaltungsgelände, in dem wir links bergan zum höchsten Punkt aufsteigen. So gelangen wir zum exponiertesten Aussichtspunkt der Gegend: dem Wachtstein in 948 m Höhe. Dieser Platz diente offenbar einem mittelalterlichen Wächter als Ausguck, von dem er Weinsberg, Jauerling und Ötscher gut im Blick hatte.

Wir verlassen das Gelände nach Durchquerung durch das Hauptportal und folgen dem gelben Pfeil des Stein-Gigantenwegs über eine Waldrast zur Hauptstraße hinunter. Hier setzen wir über den Jägerweg fort – geradewegs in den nächsten Wald, wo wir zwischen hohen Stämmen die Steinerne Rast erreichen.

Die Steinerne Backstube strahlt ebenso eine gewisse Ruhe aus.

Weitere Restlinge erwecken unsere Aufmerksamkeit, bevor wir hinter einer Häusergruppe wiederum auf den Ort zusteuern. Noch vor dem Erreichen der Straße sollte wir aber dem Franzosenstein einen Besuch abstatten. Dieser Felsbrocken ist einer der bekanntesten der Gegend und droht optisch jeden Moment von seiner schrägen Auflagefläche abzugleiten. Welche Geschichte damit verbunden ist, wird in unserem Buch enthüllt.

Wir steigen durch die Wachtsteingasse zur Kirche auf, erfreuen uns noch am herrlich wuchernden Kräutergarten …

… und nehmen nun die eigentliche Wanderung in Angriff, indem wir den Ort über den Unteren Markt und das Freizeitzentrum nach Osten hin verlassen. Der Nord-Süd-Weitwanderweg 05 begleitet uns bis zum Weyerteich, der von der Großen Krems gespeist wird.

Wie sich die abwechslungsreiche Tour fortsetzt, wie Ottenschlag erreicht wird und wie wir wieder zum Auto in Bad Traunstein zurückkommen, ist im genannten Waldviertel-Buch nachzulesen. (shaw)


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